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Wasserkern/ WassermatratzenDer eigentliche Knackpunkt beim Wasserbett ist natürlich die Wassermatratze beziehungsweise der so genannte Wasserkern, der auch über die Güte und die Qualität des gesamten Wasserbettes entscheidet. Dabei hat es in diesem Bereich vor allem in den letzten Jahren große Fortschritte gegeben. Dieser Wasserkern besteht in fast allen Fällen aus einem sehr stabilen Vinyl, das auch größten Belastungen standhalten kann und natürlich auch muss. Beim Vinyl muss darauf geachtet werden, dass der Hersteller der Wasserbetten auf schadstoffarmes Vinyl zurückgreift. Neben dem Werkstoff Vinyl spielt aber vor allem die Verarbeitung des Vinyls eine entscheidende Rolle, wenn es um die Belastbarkeit des Wasserbettes geht. Vinyl wird durch Schweißen in die passende Form gebracht, beziehungsweise durch Schweißnähte wird der Wasserkern geschlossen. Als Faustregel kann man sich merken, dass je weniger Schweißnähte an einer Wassermatratze sind, desto weniger Möglichkeiten gibt es natürlich für Bruchstellen. Also eine Matratze mit wenigen Schweißnähten wählen. Qualitativ hochwertige Wassermatratzen und Wasserkerne halten heute sehr viel aus und sind sehr stabil, so dass man daran wenig Gedanken verschwenden muss. Bei Wasserkernen und Wassermatratzen kann man zwischen verschiedenen Systemen wählen: Es gibt Schlauchsysteme und so genannte vollvolumige Wasserkerne, wobei die Schlauchsysteme kaum noch zum Tragen kommen. Bei den Schlauchsystemen gab es des Öfteren Probleme mit der Wasserverdrängung, da das Wasser in Schlauchsystemen lediglich in eine Richtung entweichen kann. Dadurch ist es nötig, diese Systeme bis ins Detail an den Liegenden abzustimmen und auch bei Gewichtsverlust oder -zunahme neu auszurichten. Dies ist bei den vollvolumigen Systemen nicht der Fall. Darüber hinaus ist für den Liegekomfort und die Qualität einer Wassermatratze beziehungsweise eines Wasserkerns vor allem auch die Füllmenge und Füllhöhe wichtig. Meist werden heut Matratzen mit einer Füllhöhe von um die 20 cm angeboten und auf diese Variante sollte man auch zurückgreifen. Es gibt zwar auch Matratzen, die eine Füllhöhe von 15 bis 17 cm vorweisen und oft preiswert angeboten werden, allerdings tut man sich keinen Gefallen, wenn man an dieser Stelle spart. Wassermatratzen mit einer Füllhöhe von etwa 20 cm können einen ganz anderen Liegekomfort bieten, was mit dem Auftrieb in Wasserbetten zu tun hat. Das Prinzip des Auftriebs sorgt ja erst für den gesunden und erholsamen Schlaf in einem Wasserbett. Dieses Prinzip ist aber erst gegeben, wenn eine gewisse Füllmenge und Füllhöhe besteht. Auch die Wasserverdrängung spielt bei einer Füllhöhe von um die 20 cm keine so große Rolle. Wenn man auf diese Qualitätsmerkmale achtet, kann beim Kauf des Wasserkerns nicht mehr viel schief gehen. Der Verbraucher steht dann lediglich noch vor der Qual der Wahl, ob er sich für ein Uno- oder ein Duo-System entscheidet, doch dies ist kein Qualitätskriterium, sondern hängt lediglich mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zusammen. |
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