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Qualität/ Verarbeitung/ SchweißtechnikOb und wie lange man Freude an einem Wasserbett hat, hängt in großem Maße von der Qualität der verarbeiteten Materialien und der Verarbeitung selbst ab. Ein Wasserbette ist heute eigentlich ein langlebiger Gebrauchsgegenstand, allerdings hat ein Wasserbett ein paar Schwachpunkte, bei denen es auf besonders gute Verarbeitung ankommt. Dazu zählen in jedem Fall die Ecken eines Wasserbettes. Diese sind - egal wie vorsichtig man mit dem Wasserbett umgeht - ständigen Zugkräften ausgesetzt, weshalb eine besondere Verstärkung vorhanden sein sollte. Sind die Ecken eines Wasserbettes verstärkt, kann man davon ausgehen, dass sich der Hersteller Gedanken über sein Produkt gemacht hat und sich mit den Schwachstellen von Wasserbetten auskennt. Für die Eckenverstärkung gibt es mehrere Möglichkeiten: Zum Beispiel können Eckkappen über die Ecken gezogen werden, oder die Schweißnähte sollten mit besonderem Bedacht gefertigt worden sein. Grundsätzlich sind alle Schweißnähte an einem Wasserbett wiederum Schwachstellen, denn hier ist das Vinyl nicht durchgängig und damit anfälliger. Ein Wasserbetten-Anbieter sollte daher immer Wert auf extra-gesicherte Schweißnähte legen. Ein Vorteil ist es auch, wenn die meisten Schweißnähte unten am Bett angebracht sind, denn dann werden sie wenigstens von außen nicht in Mitleidenschaft gezogen. Viele Anbieter werben mit Hochfrequenzschweißnähten, doch solche Angaben sind mit Vorsicht zu genießen, da diese Angaben ja auch nur schwer überprüft werden können. Außerdem loben diese Anbieter an ihrem Verfahren, dass keine Hitze entsteht, die das Vinyl und das Wasserbett an sich belastet. Dies ist nicht richtig, denn Schweißen kann man nur mit Hitze. Wichtig ist, dass bei den Schweißnähten mit viel Sorgfalt gearbeitet wurde. Entscheidend ist bei den Nähten, dass möglichst ansatzfrei und maßhaltig geschweißt wird. Je besser ein Wasserbett geschweißt wird desto weniger Falten wirft es und desto seltener kommt es zu Problemen. Als Kunde sollte man bei einer Wasserbett-Ausstellung ruhig mal an den Nähten eines Wasserbettes ziehen und wenn der Verkäufer entsetzt herbeieilt, sollte man vom Kauf dieses Wasserbettes eher absehen. Je nachdem wie geschweißt wurde, zeigt sich bei Wasserbetten dann eine unterschiedliche Nahtausbildung, die relativ flach sein sollte. Wenn diese Nähte auch noch verstärkt sind, kann man von Qualität sprechen. Besonderen Qualitätsansprüchen sollte darüber hinaus die Unterseite der Wassermatratze genügen, da sie nicht oder nur selten durch Ablassen des Wassers gereinigt und gepflegt werden kann. Außerdem ist sie der Heizung oder zumindest dem Heizelement des Wasserbettes ständig ausgesetzt, so dass eine gründliche Verarbeitung recht wichtig ist. Darüber hinaus gibt es noch andere Möglichkeiten ein Wasserbett sicherer zu gestalten und qualitativ aufzuwerten. Als Verbraucher sollte man sich aber keinen Bären aufbinden lassen. Wenn ein Anbieter mit allzu abwegigen Dingen wirbt, kann man davon ausgehen, dass nicht viel dahinter steckt. Hersteller mit langer Tradition und Erfahrung haben es oft nicht nötig mit besonderen und abstrusen Qualitätsvorteilen zu locken. |
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