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Ökologische VerträglichkeitWasserbetten sind zwar ideal, wenn es um erholsamen und gesunden Schlaf geht, allerdings ist ihre ökologische Verträglichkeit auf Grund der Verarbeitung von Vinyl nicht ganz so gut. Vinyl enthält immer Spuren von Schwermetallen und Weichmachern, die sich mit der Umwelt natürlich nicht besonders gut vertragen, ganz abgesehen davon, dass sie auch für den Menschen schädlich sind. Viele Hersteller geben keine genauen Angaben darüber ab, wie schwermetallbelastet ihr verwendetes Vinyl ist. Solch eine Vorgehensweise ist sehr fraglich. Zumindest über den Cadmiumgehalt sollten Wasserbetthersteller eine klare Aussage treffen können. Dazu zählen keine Aussagen wie Cadmiumarm, denn damit ist niemandem weitergeholfen. Aus dem Lebensmittelbereich ist ein Cadmiumgehalt von unter 100ppm vorgeschrieben, an den sich auch Wasserbetten-Hersteller halten müssen. Die meisten Vinyle der Wasserbetten-Anbieter liegen dann auch bei etwa 60ppm Cadmium, allerdings gibt es auch Ausnahmen, die weitaus weniger Cadmium in ihrem Vinyl benutzten. Dies ist aus ökologischer Sicht natürlich zunächst lobenswert, allerdings ist Cadmium - so giftig dieser Stoff ist - für die Langlebigkeit eines Wasserbettes mit entscheidend. Das bedeutet, dass ein Wasserbett, das aus fast Cadmiumfreiem Vinyl besteht wahrscheinlich nicht so langlebig ist wie eines mit höherem Gehalt. Auch aus ökologischer Sicht ist dies nicht empfehlenswert, denn ein schnellerer Verschleiß bedeutet auch eine frühere Belastung der Umwelt durch die notwendige Entsorgung und die zusätzliche Produktion neuer Wasserbetten. Außerdem sollte man wissen, dass Cadmium natürlich nicht ersatzlos aus dem Vinyl gestrichen werden kann. Vielmehr muss das Cadmium durch andere Stoffe ersetzt werden. Die Forschung arbeite im Moment mit Zink und Barium. Beide Stoffe sind bisher keine wirkliche Alternative zu Cadmium, denn sie schaffen es nicht das Vinyl für Wasserbetten in gleichem Maße wie Cadmium zu stabilisieren und dadurch eine lange Lebensdauer eines Wasserbettes zu garantieren. Grundsätzlich sollte ein Wasserbett etwa 10 bis 20 Jahre mindestens halten, bevor es entsorgt werden muss. Bei Versuchen im Labor werden bis zu 40 Jahre erreicht. Dies ist für ein Möbelstück eine recht lange Zeit, so dass man bei einem Wasserbett trotz der Belastung der Umwelt noch von einem vernünftigen Produkt sprechen kann. In den kommenden Jahren wird sich zeigen, ob Cadmium durch andere Stoffe ersetzt werden kann, oder ob zumindest vielleicht die Wasserbetten besser Recycled werden können. Hier gibt es noch ein recht großes Potential, das ausgeschöpft werden sollte. Europa hat bereits sehr hohe Standards für den Umweltschutz, während die eigentlichen Produzenten des Vinyls - Amerika, die Volksrepublik China, Taiwan und einige Staaten der ehemaligen Sowjetunion - den Umweltschutz eher recht lasch sehen. Wenn im Bereich Wasserbetten-Vinyl noch weitergeforscht wird, sind hier aber wie gesagt noch einige Möglichkeiten offen. |
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