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Nachteile/ RisikenGrundsätzlich gibt es bei Wasserbetten keine Risiken. Wenn man bei der Anschaffung auf hochwertige Materialien geachtet hat, dann benötigt man keinerlei Sicherheitsvorkehrungen oder gar eine zusätzliche Versicherung. Die Geschichten von riesigen Wasserschäden oder durchbrochenen Decken sind entweder Ammenmärchen oder können auf minderwertige Produkte und mangelndes Fachwissen zurückgeführt werden. Gesundheitliche Risiken gibt es beim Wasserbett ebenfalls nicht. Im Moment ist keine Personengruppe bekannt, der der Schlaf in einem Wasserbett schaden könnte. Vielmehr überzeugen die medizinischen Vorteile täglich neue Verbraucher. In jedem Fall kann man durch den Schlaf in einem Wasserbett nicht zu schaden kommen. Auf der Seite der Nachteile sind auch wenige Argumente zu finden. Ein kleiner Nachteil ist die geminderte Flexibilität beim Umziehen oder Möbelrücken. Ein Wasserbett kann eine ganze Menge wiegen. Deshalb sollte man sich vor dem Befüllen des Wasserbettes gut überlegen, wo das Bett in der nächsten Zeit stehen soll, denn ein Verrücken ist in vielen Fällen erst wieder möglich, wenn die Matratze entleert wurde. Auf Grund des Gewichtes sollte man beim Aufstellen des Wasserbettes auf Laminatboden auch einen entsprechenden Gewichtsausgleich einbeziehen, um so Schäden des Bodens zu vermeiden. Wenn auf dem Boden des Wasserbettes größere Filzgleiter angebracht sind, kann das Wasserbett aber sogar relativ leicht bewegt werden, vorausgesetzt es handelt sich beim Fußboden um einen glatten Untergrund. Wer mit einem Wasserbett umziehen möchte, kommt um das Entleeren des Wasserbettes aber nicht herum. Menschen, die es also nicht lange an einem Ort aushalten, sollten über die Anschaffung eines Wasserbettes etwas länger nachdenken. In den meisten Fällen macht aber der Liegekomfort die etwas größeren Umstände beim Umzug wieder wett. Neben diesem kleinen Nachteil in der Mobilität, ist ein weiterer Nachteil auf der Kostenseite des Wasserbettes zu sehen. Zunächst einmal sind Wasserbetten in der Anschaffung teurer als herkömmliche Bettensysteme und Matratzen. Allerdings ist ein Wasserbett auch langlebiger und gesünder als eine herkömmliche Matratze. Hinzu kommen beim Wasserbett aber noch laufende Kosten: Die Auflagen und Bettlaken sind etwas teurer, da es sich meist um Spezialanfertigungen handelt. Außerdem muss ein gewisser Betrag für die Reinigung und Pflege des Wassers und des Wasserbettes eingerechnet werden. Das Wasser im Wasserbett bleibt nur mit einem entsprechenden Conditionierer frisch und das Vinyl des Wasserbettes benötigt ebenfalls spezielle Pflege. Zu guter letzt ist auf der Kostenseite noch auf die Heizkosten zu verweisen, die durch den Stromverbrauch entstehen. Wassermatratzen verursachen also grundsätzlich höhere Kosten als herkömmliche Betten, dafür genießt man in einem Wasserbett aber einen unvergleichlichen Schlaf. Die positiven Eigenschaften von Wasserbetten übertrumpfen diesen finanziellen Nachteil bei weitem, so dass jeder für sich entscheiden muss, wie viel gesunder Schlaf kosten darf. |
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