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Was man beim Kauf beachten sollteWenn man sich zum Kauf eines Wasserbettes entschlossen hat, folgt meist die Qual der Wahl und das nicht nur bezüglich des Wasserbett-Systems und der zugehörigen Komponenten, sondern vor allem im Hinblick auf den Händler und die entsprechende Wasserbettmarke. Wasserbetten-Händler gibt es in fast allen Städten, um sie zu finden muss man lediglich die gelben Seiten aufschlagen. Außerdem bietet das Internet eine große Plattform für Versandhändler, die keinen Direktverkauf, sondern eben nur Versandhandel bieten. Die Frage ist, welchem Händler man vertrauen kann und wer die beste Qualität zu einem angemessenen Preis bietet. Es gibt gravierende Qualitätsunterschiede bei Wasserbetten, so dass man sich mit der Wahl des falschen Händlers furchtbar in die Nesseln setzten kann. Vor allem Laien lassen sich leicht durch vollmundige Werbeversprechen blenden, hinter denen sich eigentlich nur ein minderwertiges Produkt versteckt. Deshalb gilt es zunächst mit gesundem Menschenverstand verschiedene Angebote zu vergleichen. Abstruse Werbeversprechen sollte man bei diesem Selektionsgang gleich aussortieren. Letztendlich spart man kein Geld, wenn man sich ein billiges Wasserbett kauft, das nach ein paar Jahren bereits weggeworfen werden kann. Wenn ein Wasserbett für um die 600 Euro verkauft wird, dann kann eigentlich etwas mit der Qualität nicht stimmen oder es gibt einen anderen Haken. Einige Anbieter verkaufen zum Beispiel nur die Wassermatratze und es kommt dann zu Aufpreisen für das Podest, den Sockel und anderes nötige Zubehör wie Entlüfterpumpe und Ähnliches. Aus diesem Grund muss man solche Angebote sehr genau prüfen. Bei Billigangeboten sollte man außerdem misstrauisch sein, was die einzelnen Kompetenten des Wasserbettes betrifft. Zum Beispiel wird bei billigen Wasserbetten oft auf minderwertiges oder giftiges Vinyl zurückgegriffen oder die Verarbeitung ist schlecht. Man sollte beim Händler vor dem Kauf immer genau nachfragen, was es mit der Zusammensetzung des Wasserbettes auf sich hat. Bei qualitativ minderwertigen Wasserbetten versuchen sich die Händler dann herauszureden, und dem Käufer ist natürlich von solch einem Bett abzuraten. Ein teures Wasserbett muss natürlich nicht immer besser sein als ein günstigeres, allerdings kosten die Komponenten in einem hochwertigen Wasserbett eine gewisse Summe und kein Händler will schließlich Miese machen. Also muss an bestimmten Komponenten gespart werden. Markenware bietet den Vorteil, dass sich die Hersteller keine unzufriedenen Kunden leisten können, da sonst ihr Ruf angegriffen wird. Daher kann man bei Markenware im Schadens- und Garantiefall von größerer Kulanz ausgehen, allerdings bezahlt man hier natürlich oft auch zu unrecht den Markennamen mit. Auch wenn man als Laie nicht immer gleich erkennt, ob es ich um ein qualitativ hochwertiges Wasserbett handelt oder nicht, sollte man auf jeden Fall die Möglichkeit wahrnehmen das Angebot eines Verkäufers persönlich zu begutachten. Mängel in der Verarbeitung wie saubere oder unsaubere Vernähung und Schweißnähte erkennt man nämlich sehr wohl. Wenn sich ein Wasserbettenhersteller zudem einer freiwilligen Qualitätsprüfung unterworfen hat und ein entsprechendes Gütesiegel vorweisen kann, ist dies ein zusätzlicher Pluspunkt. Des Weiteren ist es absolut zu empfehlen lieber von einem eingesessenen und seriösen Wasserbetthändler ein Wasserbett zu kaufen, als von einem Neuling oder Billiganbieter. Das Problem mit neuen Anbietern ist nämlich folgendes: Viele dieser neuen Anbieter halten sich nicht besonders lange am Markt: Ein Wasserbett hat aber durchschnittlich eine Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren. In diesen 10 bis 15 Jahren können immer wieder kleine Reparaturen anfallen, Verschleißteile müssen ausgetauscht werden und es kann natürlich zu Garantiefällen kommen. Ein eingesessener Händler kann sich um kleine Probleme kümmern, und ist auch bei Garantiefällen zu Stelle. Ebenso ist ein solcher alteingesessener Händler vor Ort bei der richtigen Befüllung behilflich, was vor allem für Neukunden wichtig ist. Wenn man ein gutes Gefühl bei einem Händler hat und sich gut beraten fühlt, ist dies oft schon ein gutes Kriterium für die Wahl eines Fachhändlers. Darüber hinaus sollte ihnen ein vertrauenswürdiger Verkäufer Informationen zu all ihren Fragen geben können und wollen. Wenn ein Händler zu einem bestimmten Thema herumdruckst oder etwas nicht erklären kann, dann versteckt sich dahinter oft ein guter Grund, nämlich meist ein minderwertiges Produkt, also Finger weg. Der Händler muss sein System erklären können und am besten objektiv über verschiedene Systeme sprechen. Dann kann er nämlich von bestimmten Systemen ab- oder zuraten ohne an eine Marke gebunden zu sein. Auch muss ein Verkäufer klar darlegen, was im Lieferpreis enthalten ist und was nicht. Sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen. Ein guter Händler bietet außerdem die Möglichkeit die Produkte in einer Ausstellung zu betrachten. Aus diesem Grund ist der Versand- und Internethandel auch etwa schwierig zu beurteilen. Als Kunde kann man die Wasserbetten nicht betrachten und auch die persönliche Beratung fällt weg. Wenn man genau weiß, was für ein Wasserbett man haben möchte, dann kann man natürlich versuchen über den Versandhandel ein Schnäppchen zu machen, ansonsten ist vor allem Erstkäufern eher vom Versandhandel abzuraten. Des Weiteren ist bei einem guten Händler ein umfangreiches Serviceangebot wichtig, das einen Montage-, Umzugs- und Notfallservice genauso einschließt wie ein Rückgabe- und Umtauschrecht. Damit kann man sich nicht gegen jegliche Unannehmlichkeiten schützen, aber wenn man auf diese Dinge achtet ist beim Wasserbettkauf nie alles verloren. |
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