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FlieseHeute werden die meisten Wasserbetten durch Vliese beruhigt und stabilisiert. Die Dämpfung durch Kammern ist eher in den Hintergrund getreten, denn mit Vliesen lassen sich weitaus bessere Ergebnisse erzielen und der Schwebeschlaf wird bei dieser Methode weniger beeinflusst. Allerdings hängt der angenehme und ruhige Schlaf natürlich stark von der Qualität und der Verarbeitung dieser Vliese ab. Einige Anbieter versuchen bei den Vliesen zu sparen. Dies ist für den Verbraucher auch oft nicht leicht zu durchschauen, da sich die Vliese ja im inneren der Matratze befinden und der Kunde auf hochwertige Ware vertrauen muss. Allerdings sollte man als Kunde in jedem Fall immer genau nachfragen, und sich über die Erfahrungswerte des Händlers mit seinen Vliesen informieren. Kommt der Händler schon bei diesen Fragen ins Schwitzen, kann man davon ausgehen, dass mit den Vliesen etwas nicht stimmt. Darüber hinaus sollte man sich mit den Vliesen natürlich ein wenig auskennen, damit man die passenden Fragen stellen kann: Zunächst einmal unterscheidet man zwischen schwebenden Vliesen und so genannten Senk-Vliesen. Schwebende Vliese sinken bei der Befüllung des Wasserkerns nicht nach unten, sondern schweben - wie es der Name sagt - an der Oberfläche der Matratze. Teilweise müssen solche Vliese durch zusätzliche Hilfen wie Schwebekörper zum schweben gebracht werden. Senkvliese dagegen ruhen auf dem Boden einer Wassermatratze, und wie man sich vorstellen kann, findet hier die Beruhigung erst später statt, da sich das Wasser über den Vliesen ja noch bewegen kann. Aus diesem Grund müssen oft mehr Senkvliese benutzt werden um die gleiche Beruhigung wie mit schwebenden Vliesen zu erreichen. Egal ob man sich für Senkvliese oder schwebende Vliese entscheidet, kommt es des Weiteren auf die Beschaffenheit der Vliese selbst an. Je nach Material unterscheiden sich solche Vliese in ihrem Gewicht, der Härte und der Verarbeitung gewaltig. Und all diese Eigenschaften haben wiederum Auswirkungen auf die Fähigkeit der Vliese das Wasserbett zu beruhigen und stabilisieren. Grundsätzlich gilt, dass man versuchen sollte mit möglichst wenigen einzelnen Vliesen die gewünschte Stabilisierung zu erreichen. Denn mit fortschreitendem Alter wird die Wahrscheinlichkeit immer größer, dass sich verbundene Vliese von einander lösen. Dies gilt natürlich in besonderem Maße wenn die Verbindungen unsauber gearbeitet wurden. Dies ist oft bei billigen Klebstoffen der Fall, kann aber selbst bei den empfehlenswerten Verbindungen wie Vernähung, Schlaufen oder Thermobondierung auftreten. Bei letzterer Verbindungsmöglichkeit handelt es sich aber um eine Art Verschweißen der einzelnen Vliese und ein Lösen ist daher auch nach einigen Jahren sehr unwahrscheinlich. Ob es sinnvoll ist die Vliese mit dem Wasserkern zu verbinden ist recht umstritten. Gute Vliese sollten im Wasserkern eigentlich nicht verrutschen und dadurch ein fortwährend gutes Liegegefühl bieten. Wenn die Vliese dann allerdings doch verrutschen, ist oft nicht nur der Liegekomfort beeinträchtig, weil die Vliese zum Beispiel klumpen, sondern sogar der Wasserkern kann beschädigt werden und dies zieht natürlich enorme Kosten nach sich. Allerdings sollte man auf keinen Fall ein Wasserbett erwerben, bei dem die Verankerung der Vliese zusätzlich für die Beruhigung benutzt wird, denn dies ist kein Qualitätsmerkmal. Man kann hier den Händler testen, indem man nach den verwendeten Kordeln fragt. Benutzt der Hersteller lange Kordeln, die nur zum Einsatz kommen, wenn das Vlies verrutschen sollte, dann ist das Wasserbett und die Verarbeitung der Vliese zu empfehlen. Versucht der Hersteller aber zu erklären, dass durch kurze Kordeln zusätzlich die Dämpfung beeinflusst wird, dann ist vom Kauf abzuraten. Grundsätzlich gilt bei der Auswahl der Vliese: Lieber keine Experimente! Im Zweifel sollte man auf erprobte Markenprodukte zurückgreifen. |
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