|
Einbau von Wasserbetten in einen vorhandenen RahmenDer Umstieg von einem herkömmlichen Bett mit Federkernmatratze oder anderem System auf ein Wasserbett ist für viele Verbraucher noch ein recht großer Schritt. Rein optisch unterscheiden sich Wasserbetten von herkömmlichen Betten, weil Wasserbetten oft ohne Rahmen freistehend zu erhalten sind. Dies gilt zumindest für Softside-Wasserbetten, die ja keinen Bettrahmen benötigen. Um optisch etwas mehr herzumachen und auch den ungewohnten Anblick eines Wasserbettes ein wenig abzumildern, kann man Softsidebetten aber natürlich auch mit Rahmen erwerben oder - wenn dies gewünscht wird - in einen vorhandenen Rahmen einbauen. Wenn man an seinem alten Bettrahmen hängt, kann dieser also weiter genutzt werden. Dazu werden auch keine großen Anforderungen an den Rahmen gestellt, da er bei einem Softsidebett ja eigentlich keinen praktischen Nutzen mehr hat. Softside-Betten mit einem sich mitbewegenden Rahmen sind für solch einen Einbau sehr geeignet beziehungsweise bereiten am wenigsten Probleme und Kosten. Lediglich die Größe des Rahmens kann ein Problem sein. Wenn das Wasserbett und der vorhandene Rahmen nicht zusammenpassen, muss entweder der Rahmen gekürzt werden oder man entscheidet sich für ein maßgeschneidertes Wasserbett. Gute Wasserbetten-Hersteller bieten diesen Service an, so dass man sich das ideal passende Bett liefern lassen kann. Bei solchen Bestellungen muss man aber natürlich mit einigen Mehrkosten rechnen und die Rückgabe- und Umtauschgarantien sind andere als bei Standard-Wasserbetten. Wenn man den Einbau eines Wasserbettes in einen vorhandenen Rahmen plant, sollte man dies in jedem Fall mit dem Wasserbetten-Hersteller besprechen, denn dann kann dieser sein Wasserbett am idealsten auf die Maße des vorhandenen Rahmens abstimmen. Grundsätzlich wird beim Einbau in einen vorhandenen Rahmen das Wasserbett einfach in den Rahmen hineingestellt. Dazu werden der Lattenrost, eventuell vorhandene Auflagen und Streben des Bettgestells einfach entfernt und der Sockel des neuen Wasserbettes kommt dafür in den Rahmen. Verfügt das Wasserbett über Gewichtsverteiler - wozu absolut zu raten ist - dann werden auch diese im Sockel und damit im alten Bettrahmen verteilt. Diese Konstruktion stellt dann normalerweise den Unterbau des Wasserbettes dar, auf die dann die Bodenplatte des Wasserbettes gelegt wird. Dann folgt Schritt für Schritt zunächst die Montage des Schaumrahmens auf der Bodenplatte. Der Schaumrahmen wird dabei verschraubt und je nach Heizungssystem kommt dann auch schon die Heizung. Bevor dann die eigentliche Matratze platziert wird, muss zuerst noch die Sicherheitsfolie bzw. Sicherheitswanne installiert werden und dann kann das neue Wasserbett im alten Rahmen bereits befüllt werden. Bei näherem Hinsehen erkennt man dann zwar immer noch den Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem Wasserbett, nämlich an der durchgehenden Liegefläche und dem massiven Sockel, allerdings kommt mit einem alten Rahmen etwas mehr Vertrautes ins Schlafzimmer. |
|||||||||||||||||