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BeruhigungsstufenEine allgemeingültige Empfehlung für die Stabilisierung von Wasserbetten gibt es nicht, denn ob sich eine Wassermatratze stark bewegen soll, hängt hauptsächlich vom eigenen Empfinden und den eigenen Vorlieben ab. Für Neulinge im Bereich Wasserbett sind das Nachschwingen und die Bewegung eines Wasserbettes meist zunächst sehr ungewohnt und sie werden daher leicht als störend empfunden. Dies gibt sich aber in vielen Fällen schnell, so dass man auch Neukunden nicht prinzipiell zu höheren Härtegraden oder größeren Beruhigung raten kann. Grundsätzlich gilt, dass je stärker ein Wasserbett stabilisiert ist, desto schwächer sind die bei Bewegung entstehenden Schwingungen. In diesem Zusammenhang sollte man auch wissen, dass in einem Wasserbett der Schlaf normalerweise sehr viel ruhiger ist, so dass die Bewegungen im Wasserbett sehr viel eingeschränkter sind. Schlafloses Herumwälzen gibt es in einem Wasserbett egal welche Stabilisierung vorliegt so gut wie nie, so dass man auch aus diesem Grund nicht automatisch zu einer höheren Beruhigungsstufe raten kann. Wer sich über die Beruhigungsstufen verschiedener Hersteller und Marken informieren will, wird außerdem bald auf ein Problem stoßen. Es gibt im Bereich der Beruhigung und Stabilisierung nämlich keine einheitlichen Werte oder verlässliche Vergleichskriterien. Einige Hersteller geben die Beruhigung ihrer Wasserbetten in Prozent an, andere in der Anzahl der verwendeten Vlieseinlagen. Beide Werte sind irreführend, da die prozentuale Angabe keinen festen Regeln unterliegt und dadurch die Abstufungen unterschiedlicher Hersteller stark variieren können. Natürlich ist eine 0% Beruhigung bei allen Herstellern die Gleiche und eine voll-beruhigte Matratze - also eine Beruhigung von 100% - bewegt sich so gut wie gar nicht mehr, aber was bei Hersteller A eine Beruhigung von 40% ist, ist bei Hersteller B 60%. Was die Angabe der Beruhigungsstufen in Vlieseinlagen angeht, ist ein Vergleichen deshalb schwierig, weil die Produzenten der Wasserbetten in vielen Fällen recht unterschiedliche Vlieseinalgen verwenden. Eine unterschiedliche Größe der Vlieseinlagen unterschiedlicher Hersteller verfälscht vor allem die Ergebnisse. Wer vergleichen will, sollte daher nach der so genannten Nachbewegungszeit gehen, die von den meisten Herstellern angegeben wird, die man aber auch einfach selbst messen kann. Dazu muss man einfach die Zeit messen, die ein Wasserbett benötigt um sich nach dem darauf legen zu beruhigen. Bei unberuhigten Matratzen liegt diese Zeit bei etwa 20 bis 30 Sekunden. Unberuhigte Matratzen sind im Übrigen vor allem etwas für richtige Wasserbetten-Fans, die die Bewegung des Wassers ganz auskosten wollen. Allerdings gewöhnen sich die meisten Wasserbetten-Besitzer schnell an diese Bewegung und empfinden sie als entspannend. Das andere Extrem sind Matratzen mit einer Nachbewegungszeit von unter einer Sekunde. Diese gelten als (nahezu) 100% beruhigt. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es viele verschiedene Beruhigungsstufen, die teilweise auch noch durch das eigene Gewicht beeinflusst werden. Schwergewichtige Personen sollten aus diesem Grund eine etwas stärkere Beruhigung wählen, denn ihr Körper verdrängt mehr Wasser und drückt die Vlieseinlagen stärker zusammen. Die Beruhigung kann aus diesem Grund etwas länger dauern. Sehr leichte und zierliche Personen sollten umgekehrt ebenfalls ihr Gewicht in die Wahl der Beruhigungsstufe mit einbeziehen und unter Umständen eine niedrigere Beruhigungsstufe wählen. |
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