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Beruhigung von Wasserbetten/ StabilisierungIn der Vorstellung vieler Verbraucher handelt es sich bei Wasserbetten um schwankende Ungetüme, auf denen man kaum zur Ruhe kommt beziehungsweise auf denen man leicht seekrank wird. Dies war vielleicht bei den ersten Wasserbetten noch der Fall, bei denen mehr oder weniger lediglich eine Vinyl-Folie mit Wasser gefüllt wurde. Heute kann man aber sogar Wasserbetten kaufen, die sich auf den ersten Blick und beim ersten Probeliegen kaum von herkömmlichen Matratzen unterscheiden, jedenfalls nicht im Hinblick auf das Schwanken. Ob ein Wasserbett sich stark oder wenig stark bewegt, hängt einzig und allein von der Beruhigung beziehungsweise Stabilisierung des Wasserbettes ab. Hierfür gibt es verschiedene Methoden, und je nach Methode ist auch die Stabilisierung unterschiedlich stark oder schwach. Die oben erwähnten frühen Wasserbetten, die noch unstabilisiert waren, nennt man Free flow oder auch Freifluter. Diese sind heute aber fast vom Markt verschwunden, denn selbst Matratzen, die gänzlich auf eine Stabilisierung verzichten verfügen heute über eine andere Oberfläche, die einen höheren Komfort und eine größere Anpassungsfähigkeit bieten. Wird nun aber eine Stabilisierung und Beruhigung gewünscht, wird dies heute durch unterschiedliche Methoden erreicht: eine Möglichkeit sind PVC-Zylinder oder Kammern. Im Matratzeninneren befinden sich hierbei mehrere Kammern oder Zylinder, die ein unkontrolliertes Bewegen des Wassers verhindern und so für Beruhigung sorgen. Die Kammersysteme gibt es bereits seit einigen Jahren und sie haben sich in vielerlei Hinsicht bewährt auch wenn sie ein paar Nachteile haben. Preislich ist dieses System etwa in der Mitte der Preisspanne von Wasserbetten zu suchen. Daneben setzt sich als Methode in immer stärkerem Maße der Einsatz von Vliesmatten durch. Dies hat damit zu tun, dass vliesberuhigte Wasserbettmatratzen am wenigsten Einfluss auf das Schwebeschlafgefühl haben. Dieses Schwebeschlafgefühl ist schließlich der Grund, weshalb sich die meisten Kunden ein Wasserbett kaufen und dieses Gefühl darf durch die Stabilisierung und Beruhigung nicht beeinflusst werden. Die Vlieseinlagen sind im Bereich der Beruhigung aber in jedem Fall zu empfehlen. Die Vlieseinlagen - auch Layer genannt - werden in den Wassermatratzen eingelegt. Als Faustregel gilt: Je mehr Layer verarbeitet werden, desto fester wird die Matratze und desto geringer wird die Nachschwingzeit bei Bewegung. Die Verarbeitung von Vlieseinlagen ist meist etwas teurer als der Einsatz von Kammersystemen, aber eben auch empfehlenswerter, wobei dies stark von der Qualität der Layer abhängt: formstabile Vlieseinlagen können und sollten freischwebend im Wasserkern integriert sein und lediglich untereinander, nicht aber mit der Vinylhülle verbunden sein. Sie gehen automatisch immer wieder in die richtige Position, wenn sie einmal verrutschen sollten. Die richtige Beruhigung und Stabilisierung ist wie bereits erwähnt eine Gefühlssache und hängt stark vom eigenen Empfinden ab. Daher empfiehlt es sich in jedem Fall Probe zu liegen und sich beraten zu lassen, bevor man sich für eine bestimmte Beruhigung entscheidet. |
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