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Aufbau/ Montage von WasserbettenWenn man sich erst einmal für ein Wasserbett entschieden hat, stellt sich lediglich noch die Frage ob das Bett selbst oder von einem Fachmann aufgebaut werden soll. Durch den Selbstaufbau spart man zwar ein wenig Geld, man kann sich damit aber auch einige Probleme einhandeln. Grundsätzlich ist der Aufbau eines Wasserbettes sehr leicht und fordert keine tiefer gehenden handwerklichen Kenntnisse. Auch muss man bei Aufbau eines Wasserbettes keine Bedenken wegen dem Gewicht eines Wasserbettes haben. Ein Wasserbett ist zwar recht schwer, allerdings wird dieses Gewicht durch den Unterbau des Wasserbettes normalerweise ideal verteilt beziehungsweise ausgeglichen. Die Belastung, die ein Wasserbett auf den Fußboden ausübt liegt damit etwa bei 150 bis maximal 200 Kilogramm pro Quadratmeter. Das ist ein geringeres Gewicht, als zum Beispiel ein Kühlschank ausübt. Daher dürfte ein Wasserbett für keinen Fußboden und für keine Decke ein echtes Problem sein. Wenn dennoch Zweifel bestehen kann man immer noch den Architekten oder Statiker der eigenen Wohnung kontaktieren. Der richtige Platz für die Montage eines Wasserbettes ist also meist leicht gefunden und der Aufbau des Wasserbettes selbst ist dann meist mit einer guten Anleitung kein Problem. Die Selbstmontage hat jedoch einen Haken. Die meisten Wasserbett-Verkäufer gewähren ihren Kunden zwar ein Rückgaberecht, dieses bezieht sich aber lediglich auf Original verpackte Ware. Das bedeutet, dass man das Wasserbett und seine Qualität zwar prüfen kann, wenn man das Bett aber aufgebaut und befüllt hat, dann ist das Rückgaberecht erloschen. Gerade für Neulinge im Bereich Wasserbetten kann dies fatal sein, denn allzu schnell hat man sich bei der Wahl des ersten Wasserbettes vertan. Man merkt zum Beispiel, dass ein Dualsystem doch besser als das Uno-System gewesen wäre oder stellt fest, dass die falsche Beruhigungsstufe gewählt wurde. Einige Händler gewähren ein ausgedehnteres Rückgaberecht beziehungsweise ein Umtauschrecht. Selbst wenn dieser Service ein paar Euro extra kostet, sollte man diese Möglichkeit in jedem Fall nutzen, denn so kann man erst einmal Probeliegen. Wer immer noch vor den Extrakosten zurückschreckt, der sollte sich vor Augen halten, dass er aber ohne diesen Extraservice womöglich auf einer falschen Wassermatratze sitzen bleibt. Die meisten Wasserbetten-Anbieter bieten das Umtauschrecht gegen Zahlung eines Pauschalpreises an. Dieser sollte 250 Euro nicht übersteigen. Noch empfehlenswerter als die Selbstmontage sind allerdings der Aufbau und die Einstellung des Wasserbettes durch den Fachmann. Zunächst einmal ist beim Aufbau durch den Fachmann oft das Umtauschrecht kostenlos beziehungsweise günstiger. Fachpersonal kennt sich gerade im Gegensatz zu Neukunden natürlich sehr gut mit Wasserbetten und deren Befüllung aus. Es gibt Berichte von Wasserbettbesitzern, die über Monate an der richtigen Befüllung ihrer Wassermatratze gearbeitet haben, bevor sie die ideale Füllmenge heraus hatten. Viele Neulinge kommen erst gar nicht in den Genuss des wirklich idealen Schlafes, weil ihre Matratze einfach nicht richtig eingestellt ist. Und dies ist natürlich fatal, vor allem wenn das Wasserbett hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen angeschafft wurde. Das was ein guter Montageservice extra kostet, rechnet sich mit vielen Jahren guten Schlafens bald auf. Monteure wissen genau, wie sie die Körpergröße, das Gewicht und die Statur von Wasserbettbesitzern am besten in die Befüllung einbeziehen, so dass meist mit der ersten Befüllung auch die Ideal-Befüllung erreicht wird. Außerdem besitzen Monteure das passende Werkzeug, um einen Wasserbett-Aufbau schnell und reibungslos zu bewerkstelligen. |
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